Viele Frauen treffen sich regelmäßig mit ihren Freundinnen zum „Shopping“. Was damit gemeint ist, ist nicht jeder Generation bekannt. Was früher nur als „Einkaufen“ bekannt war, hat sich dank der Anglisierung weitgehend als „Shopping“ oder „Shoppen“ durchgesetzt.

Shoppen bedeutet im Grunde nichts anderes, als, meist mit Mutter oder Freundinnen begleitet, durch diverse Kleider-Läden zu streifen und sich möglichst preisgünstig, möglichst viele neue, schicke Klamotten zu kaufen.

Die meisten Frauen können dies nicht oft genug tun. Sie können sich mit einer regelrechten Begeisterung durch die vollbehängten Kleiderstangen und überfüllten Klamottenläden wühlen. Und dies am besten stundenlang. Am liebsten sogar jeden Tag.

Denn was Passendes wird so gut wie immer gefunden. Egal, ob dies nur eine neue Hose ist, oder gleich fünf neue Tops und T-Shirts. Accessoires wie Gürtel, Ketten und Ohrringe kann man ebenfalls nie genug haben. Und Schuhe sowieso nicht.

Das Leid der Männer

Für Männer ist Shopping jedoch meist mehr Qual als Freude. Für sich selbst gehen die meisten sowieso eher selten einkaufen. Wenn sie halt einmal etwas Neues brauchen, da zum Beispiel eine Jeanshose kaputtging.

Eine neue Jeans ist meistens auch sehr schnell gefunden, oft sogar schon im ersten Geschäft.

Wenn ihre Frauen sie einmal dazu überredet haben, mit ihnen gemeinsam shoppen zu gehen, endet dies meistens so, dass die Männer sich irgendwo auf eine naheliegende Bank oder ein Café setzen, während die Frauen alles erdenkliche einkaufen. Die Männer sind dann meistens nur zum Tragen der, nicht sehr leichten und schon gar nicht wenigen, Einkaufstüten zuständig. Sie sind also auch beim Shoppen zu etwas gut.