– so oder so ähnlich lauten die meisten Werbeslogans, die für XXL Mode werben sollen. Aber in den seltensten Fällen gelingt den Modeschöpfern die Umsetzung, die zudem gern getragen wird. Farblichen Trends werden mit jeder Kollektion Rechnung getragen, auch diverse Muster und Materialien finden ihren Platz bei der Bekleidung für große Größen. Allerdings ist bei einigen Modellen die Schnittführung nicht sonderlich gelungen.

Nicht jeder Körper entspricht den Proportionen eines anderen. Zwar kann ein Durchschnitt als Grundlage für ein Schnittmuster dienen, trotzdem entstehen immer wieder Stoffwürfe, die recht unbequem sein können. Da rutschen bei den Männern gern die Hosen unter den Bauch und legen günstigenfalls nur ein paar untere Hemdknöpfe frei. Beim Vornüberbeugen werden teilweise Einblicke gewährt, die beiderseits unerwünscht sind. Entweder sitzen die Sachen zu eng, weil dann eben die Länge passt, oder sie hängen schlabbernd am Körper herunter, weil die Proportionen des Trägers absolut nicht mit dem Schnittmuster des Modeschöpfers kongruent sind. Eine leichte Verbesserung ist mittlerweile daran zu erkennen, dass es in diesem Bereich, wie auch bei den normalen Größen, kurze oder lange Größen gibt, damit zumindest die Beine entsprechend angezogen wirken. Da ist noch einiges an Potential vorhanden, damit XXL-Mode noch tragbarer werden kann.